Altjahrsabend 2023, 31.12.2023, Stadtkirche, Jesaja 49, 13 - 16, Jonas Marquardt

Predigt Kaiserswerth Altjahrsabend 2023                                                                                                             

                 Jesaja 49, 13-16

Liebe Gemeinde!

Werden wir „Weißt Du noch?“ sagen?

– Wie die, die den 27. Januar oder den 8. Mai 1945 erlebten, oder den 9. November 1989?

… Wohl eher nicht.

– Wie jene, die an das Ende eines Frühlings in Prag am 21. August 1968 oder an den 9. September 2001 zurückdenken? … Vielleicht schon eher.

… Werden wir „Weißt Du noch?“ sagen? …….

Vielleicht ist den meisten von uns unbewusst jetzt erst einmal so, dass man wieder eine Zahl verlernen kann, die nach menschlichem Ermessen bei keinem von uns mehr auf dem Grabstein stehen wird: Mit unsern individuellen Lebensdaten wird dieses Jahr 2023 vermutlich nicht ganz unmittelbar verbunden werden. Es wird am Anfang, in der Mitte oder gegen Ende unserer Lebensspane unter den anderen Jahren, die in ihrer Summe dann einmal unsre Lebzeiten ausgemacht haben werden, einfach subsumiert, aufgerundet, eingereiht. … Gewiss, wer „heuer“ - wie die Süddeutschen sagen - Vater oder Mutter geworden ist, wer Witwer oder Witwe wurde, wer eine Prüfung bestanden, einen Umzug bewältigt, eine Überraschung erlebt hat, mag dann einst noch besser nachrechnen können, dass das in diesem Jahr war. Ansonsten wird’s verschwimmen. Verblassen. Verklingen. …….

Wird es das?

Ehrlich gesagt, ist es ja viel zu früh auch nur zu mutmaßen, wie es um das Nachwirken dieses Jahres bestellt sein könnte. Denn dass es einfach ein solches Jahr gewesen wäre, wie die konturlosen anderen Jahre, die irgendwann unsere besten Jahre oder unsere Lehr-, nicht Herrenjahre oder unsere stürmischen oder unsere Tretmühlen-Jahre gewesen sein dürften, … das kann man von diesem Jahr heute schon nicht sagen, und wer von uns weiß denn, welche Folgen es in der Zukunft noch hat, die man später einmal ganz genau auf eine Entwicklung oder ein Ereignis der letzten Monate zurückführen muss?

Was 2023 war, ist also undeutlich. Zäh in vielem, … im Kriegs- und Krisen- und Lügen-Stillstand. Jäh im Grausen des Hamas-Terrors vom 7. Oktober: Jenem Datum, das zweifellos zur Signatur dieses Jahres werden wird.

Aber wie es wirklich war und wie es zu dem, was werden soll, führt, können wir nicht ausmachen, obwohl wir doch mitten darin standen und lebten und webten und jetzt an seiner Grenze verharren und zurückblicken.

Wir können die Zeit also nicht entziffern, obwohl wir zeitliche Wesen sind.

Und also werden wir nicht „Weißt Du noch?“ fragen können, weil wir so wenig wissen.

Trotzdem aber wird man uns einst fragen – die wir dabei waren, die wir dran waren –, wieso es uns so verborgen war oder weshalb wir so wenig wahrhaben wollten oder warum wir so abwegig unzeitgemäß vor den Fragen unsrer Tage versagt haben?

Und dann werden wir vermutlich tun, was Menschen immer taten: Immer schon wurde das Positive, das Gute, der Gewinn privatisiert - das ist „Meins“! -, und das Negative, der Verlust, die Schuld und die Schulden werden sozialisiert, werden andern zugeschoben - „Na, das betrifft doch nicht bloß mich!“- …….

Und wenn es ganz eng wird, wenn wir ganz ernsthaft eindringlich gefragt werden, warum uns alles das, was wir hätten sehen und wissen können und also auch hätten abwehren, abwenden, abarbeiten sollen, … wenn uns das gezeigt wird, was unsere Zeit gebraucht und verlangt hätte an Mitgefühl, an Tapferkeit, an Verzicht, an Überwindung des Eigeninteresses, an reiner Gottesfurcht und klarer Menschlichkeit, … wenn wir dieses 2023, in dem wir hier alle mit dem Leben davongekommen sind, endlich nicht mehr im Dunst, sondern im Licht sehen werden, dann werden wir den Fragenden anschauen und wohl tatsächlich sagen: „Du weißt doch: Er, sie, es war’s (vgl. 1.Mose3,12)… : Der Mann, die Frau, das Schlangenbiest, … alles das, was Du geschaffen hast; … Du also warst’s in Wirklichkeit. Nicht wir!

Sonderbar nur, dass wir nicht merken, was wir da sagen, … acht Tage nach Weihnachten!

Letzte Woche haben wir ganz bewusst oder im geistlichen Halbschlaf, immerhin aber doch vergnügt genug gefeiert, dass Gott und Mensch eine Schicksalsgemeinschaft eingehen, mehr noch: Dass da eine natürliche Verbindung, eine Verbindung und wechselseitige Durchdringung ihrer Naturen geschehen ist, wie die klassische Theologie es formuliert[i].

Dieser Austausch der Naturen, diese Kommunikation und Vermittlung der Bedingungen und Besonderheiten von Ewigem und Zeitlichem, von Weisheit und Fehlbarkeit in der Gestalt eines Kindes, das das gewöhnliche Sichtbare mit dem vollkommen Unvorstellbaren verbindet, ist eine kollektive Freude: Fast nirgends in unserer Kultur lehnt man es ab, dieses Glück eines unwahrscheinlichen und unentbehrlichen Miteinanders zu feiern. Die echten Ebenezer Scrooges – „Grinches“, sagt man heute - dieser Welt, … die mit Bedacht bekennenden Anti-Weihnachtsmenschen sind selten.

 

„Jauchzet, ihr Himmel, freue dich Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet …“ – In Ordnung: Wird gemacht! ——    

 

Aber wenn das Leid der Welt einsetzt, …wenn wir die Tragödien und Verbrechen sehen, die Misere, an der wir treibend oder unterlassend beteiligt sind, und auch die uns schlicht stumm machenden Grausamkeiten des Terrors im Süden Israels und an Heiligabend in Nigeria oder die uns zur Verzweiflung treibenden Grausamkeiten des Krieges in der Ukraine und in Gaza …, dann endet die Gemeinsamkeit, dann kündigen wir die weihnachtliche Partnerschaft. … Ein Fest mit fernem Gott und gemischten Glaubensresten: „Ja!“ Die Wirklichkeit aber unter der selben Perspektive: „Nein!“

Das Schlimme also, das wir erlebt haben, … das zumindest die Menschheit in kaskadenförmiger Weiterung in den letzten Jahren immer mehr erleidet: Das sehen wir nicht als eine Erfahrung, die uns immer unverbrüchlicher, immer existentieller mit dem leidenschaftlich mitleidensbereiten Gott verbindet, der unsre Geburt und unsre Schuld und unsern Tod mitträgt, sondern das betrachten wir - wenn nicht ausdrücklich, so doch gern ausschließlich - als Sein Problem.

Nicht Viele formulieren es bewusst so, aber die anschwellende Zahl derer, die innerhalb und außerhalb der Kirche das Christentum hinter sich lassen, ist zumindest von ferne auch ein Vorwurf in Gottes Richtung: Wenn Du das Leid nicht abschaffen willst, sondern bloß teilen, dann bleib’ uns gestohlen, … dann kann man Dich vergessen. … Eh man es aber so formuliert - eh man also aktiv Ihn verlässt -, heißt es dann eben häufig: „Du hast uns ja wohl vergessen!“

Und schon ist man raus: Aus Verantwortung und Haftung, … aus der Mühe von Mitleid und Hoffnung und allem voran aus der lästigen Erwartung und Möglichkeit von Umkehr!

Wir, die wir so wenig wirklich wissen und wissen wollen, fragen Gott also „Weißt Du noch?“ … aber mit dem Unterton, dass Er es ja gerade nicht wisse, wie schwer so Vieles für so Viele in diesem Jahr ist und war, wie viel Trübsal, Trostlosigkeit und verschwindende Hoffnung die Kriege, die Gier und der Wahnsinn in der Welt bedeuten. Du weißt das gar nicht mehr, Gott, … Du hast es durchgehenlassen, … hast es überhaupt nicht mitgekriegt. …      

 

Zion sprach schon immer: „Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessen.“

 

Aber fragen wir doch einmal einen Vater, der sein krankes, entkräftetes Kind aus dem Bombenhagel von Gaza bis nach Rafah geschleppt hat, obwohl er selbst fast verdurstet. Oder eine der grimmigen Gestalten, die zu Tausenden auf dem Weg durch Mexiko nach Norden ihre Babies in Staub und Bitterkeit huckepack nur immer weiter schleppen. Oder einen der Soldaten in den ukrainischen Schützengräben, der machtlos ist, wenn über ihn hinweg die Raketen bis nach Kiew zischen, wo die Seinen - verflucht noch mal - trotz seiner endlosen Entbehrungen auch nicht sicher sein können: „Hast Du Dein Kind, das Du da auf den Armen trägst, das Du im Herzen trägst, vergessen? Müsste Dein Kindchen aus seinem Angstdelir nicht in Kalifornien oder in München erwachen, wenn Du es wirklich liebhättest, wenn Dir wirklich an ihm läge?“ …….

Oder fragen wir eine Mutter, … fragen wir jene, die vor acht Tagen entbunden hat: „Als die Hirten endlich etwas von ihrer sauren Ziegenmilch zu Euch in die Höhle brachten und Du Deinen Durst nach den Anstrengungen der Wehen löschen konntest: Hast Du da nur für Dich getrunken? Und als Ihr die sagenhaften Gaben aus dem Morgenland empfingt: Hast Du Dich da für Dich gefreut? Und als Ihr vor den herodianischen Kindermördern fliehen musstet: Ranntest Du um Dein Leben? Hast Du Nazareth wiedersehen wollen, weil Du es da leichter haben würdest? Ist Dir der Zwölfjährige und dann der Dreißigjährige nicht irgendwann in seinem Eigensinn und seiner Entschiedenheit zu fremd erschienen? Warst Du nicht drauf und dran, ihn endgültig aufzugeben, als er immer nur die Anderen heilte und nährte, tröstete, um sich scharte und als die Seinen bezeichnete und Dich vergessen zu haben schien? Wärst Du nicht lieber weit, weit weg von Jerusalem, … weit weg von der Dolorosa-Straße, mit der Du den schmerzensreichen Namen teilen musst, …wärst Du nicht lieber daheim in Galiläa, statt auf Golgatha gewesen, wo Dir bei lebendigem Leib Herz und Seele erstorben sind?“

 

Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes?   

 

Und obwohl wir so wenig bewusst wissen: … Hier ist die Antwort uns unbewusst deutlich.

Gott aber – der unvergessliche Gott, für die, die Ihn einmal kennengerlernt haben – Gott korrigiert uns nicht und verteidigt sich nicht. Er zählt nicht auf, was Er an Einzelheiten wahrgenommen und erlebt hat in diesem Jahr: Einzelheiten, die uns überfordern, zerreißen und auflösen würden; Einzelheiten, die uns die Haare sträuben und oft genug auch die Schamesröte ins Gesicht treiben müssten, wenn wir sie nicht so systematisch verleugneten und verdrängten; Einzelheiten, die unser Fassungsvermögen und auch die scheinbar uferlose Kapazität aller KI restlos übersteigen würden, weil Gott nicht nur die Fakten und Zusammenhänge, die menschheitlichen Verstrickungen und sämtliche ihrer Nebenwirkungen, die Absichten und die von jeglichem Gewissen unkontrollierten Schludrigkeiten der Akteure dieser Welt kennt, … nein, Gott kennt das nicht nur alles, es ist kein Sachwissen bei Ihm, keine aufgehäufte, abgespeicherte Information, sondern es ist Seine eigene Erfahrung, Sein Erleiden, Sein ungemindertes Teilnehmen, … Sein Wahrnehmen, Anteilnehmen, Übernehmen, … schließlich Sein Annehmen, Sein Hinnehmen und Sein endgültiges Abnehmen aller Schuld, Schmerzen, Schande, Schrecken und Leiden.

Gott kennt nicht nur das alles, was wir uns vom Leib halten, um es Ihm zum Vorwurf zu machen: Gott nimmt es auch alles an … und Er wird es allen auch abnehmen!

Von allen Schultern, aus allen Herzen, aus jedem Leben, aus jedem Schicksal wird Er fortnehmen und nicht übriglassen, worunter Menschen seufzen, stöhnen und vergehen:

Dieser unvergessliche Gott, Der Selber nichts vergisst, Der niemanden vergisst, sondern alles und alle aus unmittelbarster Nähe, direkt, ungemindert annimmt, durchhält und schließlich … ja, tatsächlich: versöhnen wird!

Gott wird jeden Menschen versöhnen mit Sich und mit der Menschheit und mit dem eigenen Leben, zu dem für uns alle, die wir heute erleben, nun auch 2023 gehört.

Gott wird uns mit Sich und uns selbst, mit der Wirklichkeit, wie sie war und vergeht und mit Seinem Reich des erneuerten, des wahren Lebens versöhnen. ———

Und das habt zum Zeichen: Beim „Wißt Ihr noch?“, haben wir begonnen und festgestellt, wie wenig wir heute schon wissen können, wie wenig wir vom gerade Gewesenen wissen wollen und wie wenig von unserem Wissen uns bewusst sein kann, wenn wir Gott immer vorwerfen müssen, uns und die Welt zu vergessen, um uns selbst von echter eigener Teilnahme zu entlasten.

Ein einfaches Zeichen unseres Nicht-Wissens hat jeder von uns zur Hand: Wir - die wir selbstbewusst und nicht nur zu Unrecht stolz sind auf unsere Eigenheit und Einzigkeit - … wir alle haben ja ein unverwechselbares Siegel unseres ganz unmittelbaren, physischen Selbst. … Aber wir kennen es nicht.

Oder weiß jemand hier, wie sein Fingerabdruck aussieht? … Den man doch gerade heute, im virtuellen Zeitalter als unerfindbarsten, naturgegebenen Zug des Menschen scannt, speichert und weltweit abrufen kann.

In Wahrheit aber weiß ich nicht, wie mein Fingerabdruck wirklich ist.

Gott jedoch, Der nicht nur kollektiv, sondern darin auch individuell unsere Natur angenommen hat, … Der also auch meine Natur angenommen hat, mein Wesen, meine Art und Eigenart, … Der also auch meinen Fingerabdruck mit mir teilt: Gott kennt auch dieses Wasserzeichen des Einzelnen.

 

„Siehe, in die Hände habe ich Dich gezeichnet …“[ii].     

 

Alle Furchen meiner feinsten Persönlichkeitsmarkierung, … alle Knitter-, Wachstums-, Altersfalten meines leib-seelischen Organismus und seiner Biographie … alle Spuren, Wunden, Narben meines und Deines und jedes Daseins trägt Gott also buchstäblich an Sich selbst.

Er, der unvergessliche, vergessenslose Teilnehmende an und in allem ist gezeichnet, gekennzeichnet von unserem Leben in seiner persönlichsten, intimsten, unaustauschbarsten Form.

Ein Gott, Der mich sieht, hieß Er in diesem Jahr (1.Mose 16,13 – Jahreslosung 2023).

Weißt Du noch?

Er weiß es und wird nichts davon vergessen.

Weil Er uns liebt. Weil Seine Liebe in Seine Hände als Fingerabdrücke aller, als Wundmale für die ganze Welt eingegraben ist.

Und darum legen wir in diese Hand des mitleidenden, annehmenden, versöhnenden Gottes alles, was war, … aus ihr nehmen wir alles, was kommt … und in ihr finden wir, was bleibt.

Das weiß ich noch. … Das wissen wir noch!

Gott Lob!

Amen.

 

[i] Ganz sauber hat die Theologie immer betont, dass sich nicht die beiden „Naturen“ in der Person Jesu Christi vermischen, aber dass sie dennoch jeweils Anteil an den Eigenschaften der anderen Natur haben. Diese wechselseitige Teilhabe von Göttlichem und Menschlichem in Christus ist als „communicatio idiomatum“ bekannt. Sie hat nicht nur die Alte Kirche und die mittelalterliche Theologie beschäftigt, sondern auch bei Luther – der den „fröhlichen Wechsel“ ergreifend feiern und weihnachtlich besingen konnte – einen großen Stellenwert besessen und dann in der religiös sehr eigenständigen Philosophie des großen Zeitgenossen und Landsmanns Immanuel Kants, Johann Georg Hamann eine frische, nach wie vor anregende Wirkung entfaltet: Alles und alle in dieser Welt Gottes kommunizieren mit und haben Teil an der göttlichen Realität und umgekehrt nimmt Gott Teil an allen und allem Irdischen.

[ii] Auch im Hebräischen ist unbestimmt, wessen Hände die Einzeichnung aufweisen. Die vorherrschende Deutung, dass in einem anthropomorphen (und in unserer Kultur der Tätowierungsfreudigkeit geradezu trendigen) Bild hier von einer Markierung an den Händen Gottes – dem wichtigsten Organ des bei Deutero-Jesaja wieder und wieder im Gegensatz zu den toten Götzen als „handelnd“ (sic!) beschriebenen Gottes Israels die Rede sein dürfte, ist aber sehr überzeugend. Sie bedeutet, dass Gott nichts tun kann, ohne an Israel, ohne an die Menschen im Bund mit Ihm erinnert zu werden. Die in der Predigt vorgenommene Deutung auf die Fingerabdrücke ist eine sekundäre Folge und Veranschaulichung der Inkarnation und der aus ihr resultierenden communicatio idiomatum.

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