10.n.Trinitatis 20.08.2017 Stadt- und Jonakirche Kindschaft bei Martin Luther (im Rahmen der Predigtreihe: "Familie bei und nach Luther") Jonas Marquardt

Predigt Kaiserswerth 10.n.Trin. - 20.VIII.2017                                                                                                   

     Kindschaft der Christen bei Luther

Liebe Gemeinde!

Aller Anfang ist Kindschaft.

So gewiss wir alle einmal als Leiche enden werden, so gewiss haben wir alle als Kinder begonnen.

Dazwischen unterscheiden sich die Abläufe des Lebens so vielfältig wie wir es einzeln sind, aber dass wir Menschenkinder Sterbliche sind, dass wir einmal hilflos waren und wieder sein werden, das ist die eine umfassende, allgemeine Bedingung unseres Daseins.

Gegen beides aber – gegen die Bedingtheit des abhängigen Kindseins und gegen die Bedingtheit des unerbittlichen Sterbenmüssens – erhebt sich zu allen Zeiten Widerstand: Mal wollen Menschen nicht wahrhaben, dass sie der Bevormundung, der Erziehung, des Schutzes, der Fürsorge bedurften und bedürfen; dann wieder weisen sie die Tatsache weit von sich, dass ihre Tage gezählt, ihr Tun vorübergehend und ihr Tod bestimmt sind. —

Für uns Heutige, die wir uns in einer Kultur der freiwilligen Selbstentmündigung durch Sicherheitsversprechen und Risikovermeidung wie dicke, missmutige, verzogene Kinder eingerichtet haben und deshalb den erwachsenen Ernst des Todes nicht an uns heranlassen können, ist Martin Luther deshalb ein ziemlicher Schulhofschreck.

Denn seine Haltung zu den beiden Eckpunkten des Lebens, zur allgemein menschlichen Bedingtheit durch Herkunft und Heimgang widerstrebt uns völlig: Das Lebensende ist für ihn nämlich kein Problem; aber die Last einer frühen Festlegung unseres Lebens durch die Alten: die macht ihn rastlos widerspenstig.

Man wird daher sogar ohne Übertreibung sagen können, dass Luther in der menschlichen und kirchlichen Geschichte einer der großen, einer der allergrößten Elternmörder im übertragenen Sinne war.

……. „Elternmord“: Das scheint zunächst zwar ein hartes Wort zu sein, aber ein derart verstörender Begriff gibt zumindest einen Eindruck von der Schärfe und Not der seelischen und moralischen Verwicklung, die Luthers Los war und uns heute beschäftigt.

Dabei ist nicht allein das psychologische Phänomen in der persönlichen Entwicklung gemeint, das innere Ablösung und äußeren Widerstand gegen die leiblichen Eltern bedeutet, sondern ein noch tieferer Bruch.

Immerhin war der Hauptgegner Luthers, derjenige, dem er seine tiefe Unrast, seine bleibende Anfechtung verdankte und dem er schließlich totale Aversion, ja ausdrücklichen Hass entgegenbrachte, ein Mann, den die ganze Weltkirche „il Papa“ nannte!

… Gegen diesen kulturellen, politischen, religiösen Übervater schlechthin, gegen diese einzigartige patriarchale Instanz einer ganzen Zivilisation wandte sich Luther tatsächlich ja zeitlebens!

… Was für ein Konflikt dahinter steht und welche schier unfassbare Spannung das bedeutet, können wir heute kaum noch ermessen. Die Tatsache, dass einer nicht nur verbittert für sich, sondern mit einer Aufforderung an Viele das Band zerreißt, das gedanklich und geistlich eine vermeintlich heile, ja heilige Familie aus der christlichen Menschheit Europas und ihrem dreifach gekrönten „Papa“ macht, war ein ungeheuerlicher, ein monströser Skandal.

Aber Luther konnte scheinbar in seiner Suche nach Freiheit und Selbstverantwortung, die zugleich eine Suche nach bitterer Wahrheit und kritischer Blöße war, … Luther konnte nicht anders, als in seiner Suche nach dem Menschen, wie Gott ihn wirklich sieht, jede ihn deckende und schützende, aber auch für ihn denkende und  entscheidende Instanz aus dem Weg zu räumen.

Dabei musste er sich nicht nur gegen den Willen und die Wahrheit seines irdischen Vaters stellen.

Das allein wäre weder psychologisch auffallend, noch theologisch eine Neuigkeit.

Ungehorsam gegen die leiblichen Eltern ist seit Jesu Ruf in die Nachfolge ein Vorbild und ein Muster christlicher Bekehrungen. Das Evangelium, das einem Menschen Vater und Mutter und Weib und Kind und Haus und Hof und Leib und Leben aufwiegen kann, hat nie die Kleinfamilie begünstigen wollen.

Unter den Heiligen der Kirche ist ein Muttersöhnchen wie Augustinus die Ausnahme, und das Bild eines harmonischen Ehepaars wie beim Kirchenvater Gregor von Nazianz und seiner Gattin Nonna ist eigentlich gar nicht vorgesehen:

Typisch christlich ist vielmehr der Trotz, mit dem junge Römerinnen durch ihre Glaubenstreue reihenweise die Absichten und Karrieren ihrer Väter zerstörten – selbst wenn diese die Widerspenstigen dadurch zu zähmen suchten, dass sie sie etwa bei lebendigem Leib einmauern ließen, wie es der Märtyrerin Barbara geschah.

Typisch christlich ist auch das Drama des Franz von Assisi, der sich noch den letzten Faden und Stich, die ihn mit seinem Elternhaus verknüpften, in einer spektakulären Wiedergeburtshandlung vom Leib riss und öffentlich splitterfasernackt das Leben als Jünger Jesu antrat. ———

Solchen Knatsch mit den Alten gab und gibt es immer.

Er ist nötig, schrecklich und heilsam, solange wir dem Herrn nachfolgen, der nicht nur Alpha, sondern auch Omega, nicht nur alter Anfang, sondern auch offene Zukunft ist.

Aber Luther befreite sich nicht nur von Mutter und Vater, die ihn beide „stäupten“ – also mit Stock und Gerte traktierten – bis er ihnen „gram wurde“, und die es doch „herzlich gut meinten“, wie er rückblickend festhielt[i].

Viel entscheidender war, dass Luther gegen die ganze heilige Ordnung und Sippe rebellierte, die damals das Gefüge der Menschheit ausmachten. Neben dem heiligen Vater – dem Papst – entzog er sich ja auch der Obhut und Fürsorge der heiligen Mutter und Jungfrau, als deren Kinder sich alle Welt damals fühlte, und brach auch mit der sonstigen Vormund- und Verwandtschaft, die das Daseins der Glaubenden vom Himmel her regelte.

Besonderer Stellenwert war ja in seiner Jugend und Umgebung der Hl. Anna zugekommen, Patronin der Bergleute, Großmutter des Heilands und erste Hilfe, nach der er an seinem Damaskus-Tag rief, als das Stotternheimer Gewitter ihn zum Mönch verdonnerte. Diese Oma Anna, die Matriarchin der Heiligen Familie hat Luther einmal den „Abgott“ seines Vaters und seiner eigenen Frühzeit genannt: So zentral schien deren zuverlässige Zuwendung[ii].

… Doch auch sie schlug Luther schließlich aus.

……. Keine Großmütter, keine Patroninnen, keine Schutzheiligen, keine Vaterfiguren mehr!!!

Niemand.

Nur ein einzelner Mensch, der sich alleine weiß, außerhalb des Nestes, nicht mehr unter irgendwelchen Fittichen. Radikale Individualität statt des Schoßes einer auf einander eingespielten, voneinander abhängigen Großfamilie.

In dieser irgendwo zwischen Jugendrebellion und Alterseinsamkeit schwankenden Entscheidung zum Alleinstehen begegnet uns tatsächlich ein Vorbote und Vorbild des europäischen Menschenschlags der Gegenwart, der kein Kollektiv mehr kennt, dem seine Eigenheiten, Eigenarten und sein Eigentum so oft über Gemeinsames und Verbindendes und Verbindliches gehen.

… Luther, der sich von den Autoritäten und aus den Bruderschaften und der kindlichen Unterordnung der familiären Welt löst, also als Pate unserer Zeit der Singles?? …——                 

Das wäre ein gründliches Missverständnis, auch wenn manche ihn so feiern und verklären wollten, damit ihm wenigstens irgendein Verdienst in den Augen unserer Tage bleibt. —

Aber Luther hat die Abhängigkeit und Unterordnung des Kindseins nicht aus dem Drang nach individueller Selbständigkeit und Selbstverwirklichung heraus abgelehnt.

Tatsächlich hat er sie gar nicht abgelehnt.

Vielmehr hat er nur sehr, sehr lange gebraucht, bis er endlich ihren einzigen Grund und ihren wahren Träger gefunden hatte.

Durch den groben und den feinen, den familiären und den spirituellen Missbrauch von Macht und Verantwortung, die ihm im Vaterhaus und in der Mutter Kirche begegneten, war er nämlich verzweifelt, war gedemütigt, geschädigt und vergiftet worden. Wie jedes Opfer von seelischer oder körperlicher Gewalt hatte ihn das Vertrauen verlassen: Das Vertrauen in die, die es gut mit uns meinen sollen und deren Güte unser eigenes Vertrauen ins Leben und in uns selber nährt oder zerstört.

Dieses Grundvertrauen, ohne das Gott nur beängstigend, überwältigend, lebensbedrohlich für ein Menschenkind sein kann, hat Luther spätestens dann verloren, als er merkte, dass „il Papa“, den die Maler mit der gleichen Krone wie Gottvater darstellten, die Menschheit nutzte und nicht schützte.

Er wäre in dieser Not, die der „Stellvertreter“ ihm bereitete, vermutlich aber auch an Gott selbst für immer irre geworden, wenn ihm nicht ein Wunder widerfahren wäre, das ihn zum Vater zurück führte: Endlich erkannte er den Sohn!

D.h.: Zunächst erkannte Luther, dass er nicht selber und unmittelbar das Kind Gottes sei, auf das sich die Wünsche und Erwartungen, die Hoffnungen und Ansprüche des Vaters richten.

Wäre er das nämlich wirklich allein gewesen – so direkt und unvermittelt der Erbe und Erwählte wie seine Absage an alle Vermittler und Vormünder es hätte erwarten lassen –, dann wäre Luther an seiner Unfähigkeit, ein guter Sohn Gottes, ein Hoffnungsträger des himmlischen Vaters zu sein, zugrunde gegangen und jede Möglichkeit eines Gottesverhältnisses für die, die sich ungeschützt selber erkennen, ebenfalls.

… Doch dann stand da Christus. Der wahre Sohn. Das Kind, zu dem Gott spricht und es geschieht, das lebendige Ebenbild des Vaters, der in seiner Einigkeit mit dem Vater auch unter der Last von Schmerz und Schrecken, von Sünde und Sterben etwas Wunderbares erkennen lässt: Nämlich dass der Vater ein Liebender ist!

Diese väterliche Wirklichkeit – die persönliche Erfahrung und kirchliche Lehre so vielen Menschen vorenthalten und die auch Luther zunächst kaum glauben und fassen konnte –, wurde ihm ernsthaft erst durch die Erkenntnis Jesu Christi klar.

Den Vater an sich hat Luther wohl zeitlebens nie mehr ganz unbefangen, nie rein unmittelbar begreifen können; die verborgenen Seiten, die Majestät der unerforschlichen Macht ließen ihn Abstand wahren.

Doch am Sohn, da erfuhr und erlebte Luther den Vater in so überraschender, ungeahnt zärtlicher Weise – zärtlich trotz des Kreuzes von Golgatha und durch dieses Kreuz hindurch! –, dass sich ihm zuweilen sprachliche und gedankliche Freiheiten aufdrängten, die bis heute verblüffen können[iii]: Als er die Liebe erkannte, die in Gott lebt und deren Ergebnis das erlösende Werk Christi ist, das nie aufhört, stellte Luther fest, dass Gott von Ewigkeit „in seiner Majestät und Natur schwanger geht“ mit dem, „der sein eigenes Herz ist“. Gott ist also so voller produktiver Gnade, dass sie ihn erfüllt und ihm verbunden ist, wie ein Kind im Mutterleib, denn die eigene Liebe hat tatsächlich Gott selber geschwängert …….!

Solche und andere bizarr kühne, geradezu prophetische Ausdrücke belegen, wie Luther zu einem neuen Verständnis von Kindschaft und Elternliebe fand, als er den Blick auf Christus richtete, als er nicht durch die Vaterfigur, sondern durch das Bild freiwilliger Sohnschaft in Gott zum Vertrauen zurückkehren konnte. 

Denn dort fand Luther den Anblick einer Verbindung, die auf unzerstörbarer Gegenseitigkeit beruht: Der Sohn geht den Weg, den die Liebe seines Vaters weist, konsequent und treu – auch da, wo sie in Leiden und Tod führt – und der Vater ist dem Sohn so unverbrüchlich verbunden, dass weder Tod noch irgendeine andere Entfernung sie trennen können.

So stark ist die Vaterliebe, so aufrichtig die Sohnesliebe, dass alles machtlos bleibt, sie zu trüben oder zu zerstören! Noch im tiefsten Gegenteil, im scheinbaren unlöslichen Widerspruch des grausamen Leidens für die Sünder und des opferbereiten Kampfes um die Gerechtigkeit bleibt es zwischen Vater und Sohn bei dem für Luther unüberbietbar seligen Bild, dass der eine den andern „im Arm sitzen hat und ihn herzet“. ——

„Brünstig“ ist diese Liebe, „viel größer denn das höllische Feuer“ und so überschwenglich, dass kein Menschenherz sie begreifen kann, nach Luther. ——

Aber das allergrößte Wunder an dieser Liebe ist, dass in ihr zugleich Platz und Raum für jeden Menschen ist!

Denn die innergöttliche Vaters- und Sohnesliebe hat ja dieses Ziel und bietet diese Möglichkeit: Alle in sie einzubeziehen!

„Eine Liebe in Christo und um Christi willen“ begegnete Luther und begegnet auch uns, in der alle anderen Gestalten und Enttäuschungen der menschlichen Innigkeit und Abhängigkeit, der familiären und emotionalen Unterordnung oder Zusammenhalts ganz nebensächlich, jedenfalls kein letzter Sinn und Endzweck mehr werden.

Denn alle, die sie erkennen und auf sie trauen, sind ja in diese vollkommene Bindung des eingebornen Sohnes und seines Vater mit eingebunden.

Durch diese Liebe „schüttet“ Gott sich – in Luthers Worten – „über uns aus, er geußt sich in uns und zeucht uns in sich, so dass er ganz und gar vermenschet und wir ganz und gar vergottet werden.“ ——

Und in dieser Liebe erlebt der, der alle anderen Formen der Entmündigung und der Fremdbestimmung, aber auch der Fürsorge und des Schutzes durch die Anderen und Älteren abschütteln musste, ganz glaubhaft und echt wahrhaftig das Gegenteil von Einsamkeit und Vereinzelung.

Durch diese Liebe nämlich geschieht es – so versichert uns Luther – dass „nun du und Gott sammt seinem lieben Sohn in dir ganz und gar ist und du ganz und gar in ihm bist, und alles miteinander ein Ding ist: Gott, Christus und du.———

Damit aber ist Kindschaft wahrhaftig nicht unsere Vergangenheit und Herkunft, sondern das Höchste und Ungeahnteste, zu dem unser Leben und Glauben durch Christus führen wird.

Kindschaft ist eine Gnadengabe Gottes.

Kindschaft ist unser Ziel!

Amen.

 

 

Offene Schuld (vor der Predigt)

 

Herr, wir wissen nicht mehr, wie und wem wir vertrauen sollen.

 

Zeiten der Weltverunsicherung umgeben uns.

Feindschaft und Wahnsinn brechen überall hervor,

Gewöhntes und Zuverlässiges löst sich auf,

während dunkle Rätsel und überwundene Irrtümer wiederkehren und wachsen.

 

Wir klagen Dir das Leid von Terror und Krieg,

wir bringen Dir die Not einer in Unvernunft und Hetze versinkenden Menschheit,

wir bekennen uns inmitten aller Verrücktheit und Verzweiflung auch selber schuldig, nicht mutig und klar urteilen und handeln zu können, sondern verzagt und angstvoll und selbstsüchtig zu verharren und zu verhandeln.

 

Herr, könnten wir doch auch heute, … könnten wir doch gerade jetzt

nicht an unsere, sondern an Deine Ziele denken,

nicht unsere Sicherheit, sondern Deine Ehre suchen,

nicht unsern Mitteln, sondern Deiner Macht vertrauen!

 

… Herr, wandle uns,

dass wir Deine Kinder werden!   

 

 

 

Fürbitten (nach der Predigt)

 

Herr, Du liebst den Sohn und seine Geschwister, die Menschen!

 

Darum bringen wir Dir vertrauensvoll wie die Kinder ihr Leid.

Es gibt so furchtbare falsche Patriarchen und mörderische Überväter, deren Gewissenlosigkeit und Brutalität sprachlos machen:

Machthaber, die ihr Volk schlachten,

„Präsidenten“, die sich als Sultan oder Zar gebärden und Recht und Frieden mutwillig zerstören,

„Kalifen“, die Terror befehlen,

„Revolutionsführer“, die Hunger und Elend einsetzen,

„Priester“, „Lehrer“, „Helfer“, die Vertrauen missbrauchen.

Alle diese Sünden, alles diese Not bringen wir zu Dir:

 

Du bist eins mit Deinem Sohn im Kampf gegen die Feinde des Lebens;

Dein Sohn ist stark in Dir, um endlich doch die Rettung und das Heil zu bringen!

 

Darum aber bitten wir Dich jetzt, Vater:

Dass dem Blutvergießen und der offenen, ebenso wie der heimlichen Gewalt ein Ende gesetzt wird.

Wir flehen Dich an, dass die Tage der Zerstörung und des Unrechts nicht endlos weitergehen,

dass Leib und Seele so vieler Menschenkinder nicht endlos gefoltert und geschändet werden,

sondern dass die Diener Deiner väterlichen Güte, dass die Zeugen ungetrübten und unbetrogenen Vertrauens sich zeigen und Deine Herrlichkeit erweisen können!

 

In der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes ist das Ziel der Menschheit fest vor unsern Augen.

In Glauben und Dankbarkeit haben wir das Unterpfand dafür im Herzen:

Den Geist, der uns Deiner Liebe gewiss und von Herzen willig und bereit macht, als Deine Kinder Dich mit allen unseren Geschwistern und im Namen Deines lieben Sohnes „Abba“ zu nennen,

denn Du bist unser aller Vater!    

 



[i] Hier zitiert nach Erik H.Erikson, Der junge Mann Luther, Eine psychoanalytische und historische Studie, Reinbek 1970. S. 69.

[ii] AaO, S.65.

[iii] Die nachfolgenden (kursiv gesetzten) Zitate sind entnommen aus Theodosius Harnack, Luthers Theologie mit besonderer Beziehung auf seine Versöhnungs- und Erlösungslehre, Erste Abteilung: Luthers theologische Grundanschauungen [1862], Neue Ausgabe, München 1927, insbesondere S. 352ff.

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