3.ltzt.S.d.Kj., 10.11.2019, Mutterhauskirche, Jer.8,4-7, Ulrike Heimann

Liebe Gemeinde,

heute beginnt die ökumenische Friedensdekade 2019. In gewissem Sinn haben wir sie gestern schon eröffnet und zwar mit einem Fahrradkorso vom Klemensplatz zur Erinnerungsstätte auf der Kalkumer Schlossallee, die uns daran erinnert, dass dort ein Außenlager des KZ Buchenwald war, ein Bombenräumkommando, dessen Insassen in Düsseldorf und Umgebung eingesetzt wurden und von denen viele diese „Arbeit" mit ihrem Leben bezahlt haben. Wir haben dort einen Kranz niedergelegt und aus der gemeinsamen Erinnerung viel Kraft bezogen, unser Rückgrat gestärkt, um gemeinsam und jede und jeder für sich an dem Ort, wo er oder sie gerade ist, den Mund aufzumachen für die Stummen und an den Rand gedrängten, für alle, die ausgegrenzt werden und zu Nicht-zu-uns-Gehörigen erklärt werden von Menschen, die nichts gelernt haben aus der Geschichte und die sich nichts zu Herzen genommen haben von dem, was der Jude Jesus von Nazareth uns als Wegweisung gesagt und hinterlassen hat. Eingeladen hatte die ökumenische Flüchtlingshilfe, die selbst durch und durch ein lebendiges Zeichen für den Frieden ist: einmal in ihrem Einsatz für Flüchtlinge, in ihrem Bemühen, diese Menschen in unserer Gesellschaft zu beheimaten (das Wort finde ich viel besser als das Wort „integrieren", es zeigt mehr Wärme); zum anderen sind die, die sich in dieser Arbeit gefunden haben, dadurch selber beschenkt worden, haben erlebt, dass das Andere, das Fremde nicht trennen muss, sondern bereichern kann, dass es immer auf den einzelnen Menschen ankommt, auf seine Menschlichkeit und nicht auf seine Konfession, seine Religion, seine Nationalität, seine Herkunft, seine Hautfarbe.

Frieden ist möglich, wo sich Mensch und Mensch begegnen.

Frieden ist beides: Geschenk und Arbeit.

Frieden fordert uns heraus

Frieden fordert den ganzen Menschen - sein Denken, Reden und Handeln.

Frieden ist zwar nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Um Frieden geht es darum auch in dieser Predigt. Ich möchte mit ihnen darüber nachdenken, worauf es ankommt, damit uns dieses hohe Gut erhalten bleibt. Und dabei sollen uns Worte aus dem Buch des Propheten Jeremia an die Hand nehmen:

„So spricht der HERR: Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?

Warum will denn dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für? Sie halten so fest am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen.

Ich sehe und höre, dass sie nicht die Wahrheit reden. Es gibt niemand, dem seine Bosheit leid wäre und der spräche: Was hab ich doch getan! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt.

Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen."

Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme? Das ist doch eigentlich selbstverständlich, möchte man sagen, und gar keine Frage wert. Aber dem Propheten Jeremia stellt sich das ganz anders dar, wenn er sein Volk in den Blick nimmt. Es scheint in keiner Weise aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, auch aus den Fehlern des Nordreiches Israel, das mittlerweile seit 100 Jahren von der Landkarte verschwunden ist - innerlich ausgehöhlt aufgrund sozialer Verwerfungen und dann äußerlich dem Großmachtstreben der Assyrer zum Opfer gefallen. Doch das ist für das Volk und die Mächtigen und Einflussreichen im Volk Juda alles kein Grund, nachzudenken und umzukehren. Kein Grund, eigenes Fehlverhalten zu benennen und nach neuen Regeln im Miteinander zu suchen.

Keiner hält inne, keiner denkt nach, keinem tut irgendetwas leid, keiner sieht einen Grund, sich selbst zu ändern, sein Verhalten, sich selbst in Frage zu stellen mit dem, was ihm wichtig ist, worauf es für ihn im Leben ankommt. Die Großen und Einflussreichen nicht und auch nicht der kleine Mann, die kleine Frau auf der Straße.

Liebe Gemeinde, gibt uns das nicht zu denken?

Kennen wir das nicht auch?

Sind wir wirklich bereit, heute innezuhalten, nachzudenken, uns in Frage stellen zu lassen, eigenes Fehlverhalten einzugestehen und umzukehren?

Oder trifft es auch auf uns zu, was Jeremia Gott schon resigniert sagen hört: „Sie laufen alle ihren Lauf" ... sie machen einfach weiter, Augen zu und durch.

Denn dass es auch für uns heute Zeit ist, sich für das Recht des Herrn zu interessieren, das ist wohl unbestreitbar. Sind wir doch mitten drin in einer Krise - oder sind es gar mehrere? Auf jeden Fall ist sie oder sind sie nicht auf einmal aufgeploppt, sondern haben sie einen langen Vorlauf. Jedenfalls bei genauerem Hinsehen und Nachdenken.

Nehmen wir nur einmal die Klimakrise, die nicht nur mit dem Wetter zu tun hat, sondern grundlegend mit der Welt, in der und von der wir leben. Spätestens mit der Veröffentlichung des Berichts des Club of Rome zur Lage der Menschheit 1972, erschienen unter dem Titel „Die Grenzen des Wachstums" konnte es jeder mündige Bürger, jede mündige Bürgerin wissen: immer nur auf Wirtschaftswachstum zu setzen, ist einfach töricht; die Ressourcen der Erde sind endlich; sie vertragen nicht immer mehr Konsum. Spätestens seitdem ist klar: der vor allen Dingen von den Menschen in der westlichen Welt, in Nordamerika, Europa und Australien gepflegte Lebensstil ist für die Erde und damit auch für uns tödlich.

Doch der Weckruf der Wissenschaftler verhallte. Unsere Gesellschaften sprachen nicht „Was tun wir da eigentlich?" Sondern es wurde weitergemacht wie zuvor. Wir haben, um die Worte Jeremias zu nehmen, festgehalten am falschen Gottesdienst, wir haben blind den Götzen Wohlstand und Fortschritt vertraut. Und noch mehr. Unser Lebensstil wurde zum Exportschlager. Mit ihm bescherten z.B. die PKW-Exporte Mercedes, BMW und Volkswagen immer neue Rekordeinnahmen. Dass alle diese Wagen auch CO2 in die Luft blasen, war lange kein Thema. Dass auch die Menschen in Asien und Afrika ihren Anteil am wirtschaftlichen Wohlstand und am Fortschritt haben wollen, ist nur zu verständlich, bringt Mutter Erde aber nun noch deutlich schneller an ihre Grenzen.

Die andere große Krise betrifft die Demokratie. Betrifft den gesellschaftlichen Zusammenhalt in fast allen demokratischen Staaten, besonders in Europa und in den USA.

Gewiss, es gibt da viele Faktoren und nicht die eine Ursache für die wirklich erschreckenden Entwicklungen, die einen ratlos oder auch zornig machen können und denen man doch wieder meistens nur gelähmt zusehen kann. Abgesehen davon, dass man sich fragt, wie es sein kann, dass derartig viele dumme und/oder schwerst narzistisch gestörte Männer weltweit gleichzeitig in Machtpositionen sind - (Trump, Putin, Erdogan, Assad, Kim Jong Un, Duterte, Bolsonaro, Johnson, Katchinsky, Orban) .... Die allermeisten von ihnen sind ja durch Wahlen an die Macht gekommen. In fast allen Demokratien drohen die Populisten die Macht zu übernehmen, ohne Putsch, durch Wahlen.

Das ist einmal einer in leider weiten Teilen unserer Bevölkerung verankerten Fremdenfeindlichkeit geschuldet; neueste Untersuchungen zeigen das ganz eindeutig auf. Und dazu kommt dann bei vielen die Angst, unter die Räder zu kommen, die Angst vor sozialem Abstieg, der seit Ende der 80er Jahre gerade auch den sog. bürgerlichen Mittelstand erreicht hat. Denn seit dem Ende des klassischen Ost-West-Konfliktes ist die Weltwirtschaft in die Hände des ungebremsten Finanzkapitalismus geraten, dessen Mantra „Privat ist besser als Staat" und „Der Markt wird es schon richten." die Gehirne der führenden Politiker der westlichen Welt benebelt hat. Wie es bei Jeremia heißt: „Sie laufen alle ihren Lauf", sie machen einfach weiter ... Sie überlassen der Gier das Feld... Wie viele Krisen haben wir nicht in den letzten 20 Jahren erlebt: da platzte 1999 die „Internet-Blase", wie viele Menschen verloren ihre Altersvorsorge, weil sie ihr Geld in Telekom-Aktien investiert hatten. Dann kam der 11.September 2001 mit all seinen Folgen, das Elend im Irak, in Afghanistan, in Syrien, in Libyen, die Destabilisierung des ganzen Nahen Ostens; 2008 dann die Finanzkrise, das Platzen der „Immobilien-Blase" in den USA mit dem Zusammenbruch der Investmentbanken weltweit .... Die Flüchtlings-Krise 2015 in Europa, das Erstarken der Rechtspopulisten, Antisemiten und Rassisten; der Brexit, Terroranschläge, Verunsicherung überall ...

                    Instrumentalmusik

Krise ~ kritische Zeit ~ Zeit der Entscheidung.

Was für uns erst nur schlecht klingt, will eigentlich etwas Positives sein. Denn die Krise macht nur deutlich: da ist etwas grundlegend faul. Da läuft etwas gänzlich schief.

Da stehen neue Grund-Entscheidungen an.

Da hilft kein Jammern „Hätte ich doch" oder „Die anderen sind schuld", sondern nur die Erkenntnis „Das ist falsch gewesen, da habe ich mitgemacht." und die Bereitschaft „Hier will ich mich ändern, da mache ich nicht mehr mit."

Es sind die jungen Menschen, die das offensichtlich begriffen haben, es zu ihrem Programm gemacht haben. Allen voran Greta Thunberg.

Ihre Unerbittlichkeit in der Sache stößt bei vielen mittlerweile auf Unverständnis, löst gar Aggressionen aus bis hin zu Morddrohungen. Man will sich nichts vorschreiben lassen, sich kein schlechtes Gewissen machen lassen, will weiter so gut und komfortabel leben wie bisher.

Greta Thunberg ergeht es da nicht anders als den alttestamentlichen Propheten. Gerade von Jeremia wissen wir, dass er überhaupt keine Lust hatte, mit seiner Botschaft vor sein Volk zu treten. Sein erstes Argument: „Ich bin zu jung!" Doch dieses Argument ließ Gott nicht gelten. „Sage nicht, ich bin zu jung; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende; und alles predigen, was ich dir gebiete." Und dann vernimmt Jeremia noch etwas, was mit Blick auf Greta Thunberg wirklich spannend ist: „Ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Land gegen die Könige Judas, gegen seine Großen, gegen seine Priester, gegen das Volk des Landes, dass, wenn sie auch gegen dich aufstehen, sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir."

Die Wahrheit zu Gehör zu bringen, das ist noch nie eine Angelegenheit gewesen, die dem Überbringer nur Anerkennung gebracht hat. Im Gegenteil: die Wahrheit stört - sie stört auf, sie beunruhigt. Weshalb Lügen es viel leichter haben, anzukommen. In unseren Tagen verkleidet als „andere Wahrheiten".

Wer für die Wahrheit die Stimme erhebt, muss gewappnet sein. „Ich mache dich hart", das vernimmt Jeremia. Die Angriffe sollen an dir abprallen; du kannst sie aushalten, ohne einzuknicken.

Auch Greta Thunberg erlebe ich als so von Gott her zugerüstet. Es ist ihr Asperger-Syndrom, das sie ehern macht, unerbittlich und bislang alle Angriffe aushalten lässt.

Dazu stehe ich: wir sind heute Augen- und Ohrenzeugen einer Prophetin; wir können erleben, wie es den biblischen Propheten ergangen ist. Hoffentlich sind wir klüger als die Zeitgenossen von Jeremia, die eben nicht bereit waren, von ihrem Lebensstil zu lassen, denen die Katastrophe so nicht erspart geblieben ist. Erst die nachfolgenden Generationen haben begriffen, dass er recht hatte mit dem, was er kritisiert hatte, wo er Umkehr und Veränderungen gepredigt hatte.

Ja, hoffentlich sind wir klüger - wir alle, nicht nur „die da oben", denn die da oben werden in den Demokratien von „denen da unten", also auch von uns gewählt.

                              Instrumentalmusik

Ja, wir sind in einer Krise, nicht nur die Wirtschaft durch Brexit und Klimakrise, sondern unsere ganze westliche Gesellschaft - und die Kirchen gehören dazu! Und das in einer Zeit, wo die Welt ein Dorf geworden ist. Wo es nichts mehr gibt, was nur uns hier in Deutschland betrifft, sondern wo alles mit allem zusammenhängt. Das ist anstrengend, keine Frage. Aber es ist so und wir dürfen davor nicht die Augen verschließen.

Uns ist durch die Globalisierung - ob wir sie gewollt haben oder nicht, ist hier völlig unwichtig - uns ist durch die Globalisierung eine weltweite Verantwortung füreinander zugewachsen.  

Unser Wirtschaften und Konsumieren haben nicht nur Folgen für die Umwelt, für das weltweite Klima.

Unser Wirtschaften und Konsumieren kann auch das: Frieden fördern oder Krieg.

Aber wir wollen doch keinen Krieg, mögen sie jetzt erschrocken denken. Keiner ist doch für Krieg. Jeder will doch Frieden.

Schon möglich. Aber Frieden ist tatsächlich mehr und anderes, als Schweigen der Waffen. So wie der Krieg seinen Preis hat, so hat auch der Frieden seinen Preis.

Welchen?

Der, der Frieden will, muss für das Recht, für Gerechtigkeit sorgen. „Mein Volk will das Recht des Herrn nicht wissen" hört Jeremia die Klage Gottes.

Frieden braucht Recht und Gerechtigkeit.

In der Bibel wird uns Gott immer wieder als der vorgestellt, der Recht und Gerechtigkeit liebt. Friede, Schalom, ist nur denkbar als Frucht von Recht und Gerechtigkeit. Darum liegt Gott nichts so sehr am Herzen, als dass Gerechtigkeit unter den Menschen wohnt.

Gerechtigkeit im biblischen, im göttlichen Sinn meint immer Gemeinschaftsgerechtigkeit. Hat immer das Zusammenleben der Menschen auf allen Ebenen des Lebens und Arbeitens im Blick. Da geht es auch beim Recht nicht darum, dass der eine gegen den anderen Recht bekommt, dass das Lebensrecht des einen höher bewertet wird als das des anderen aufgrund seiner Herkunft, seines sozialen Status. Da geht es darum, das gesellschaftliche Leben so zu regeln, dass es dem Lebensbedürfnis eines jeden gerecht wird. Dass jeder Raum hat, sich und seine Gaben und Fähigkeiten zu entfalten, dass jeder die Möglichkeit hat, selbstbestimmt sein Leben zu gestalten.

Das Gegenbild dazu ist das ins Soziale übertragene Darwin'sche „Survival of the fittest", wo der Stärkste, der Klügste, der Einflussreichste, der Reichste das Maß aller Dinge ist und vorgibt, was Sache der Gemeinschaft ist.

Gerechtigkeit ist soziale Gerechtigkeit ist Gemeinschaftsgerechtigkeit - nicht nur vor Ort in unserer Gesellschaft, sondern weltweit.

Nach Gott und seiner Gerechtigkeit, seinem Willen für uns fragen in dieser Zeit können wir nicht mehr anders als in globaler Verantwortung.

Unser Problem ist, dass wir zwar technisch in der Lage sind, jederzeit überall in der Welt zu sein, aber unsere Seele ist noch nicht nachgekommen. Wir denken und handeln vielfach noch so, als gingen uns die Menschen in Afrika und Asien und Lateinamerika nichts an, als könnten wir unser Leben in Deutschland wie auf einer Insel gestalten. Sind wir noch gefangen im Blick auf die eigene Gesellschaft und fühlen uns schon überfordert, wenn 5 Millionen Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft und Kultur unter uns und mit uns leben wollen. Und jetzt sollen wir uns auch noch Gedanken machen über die Lebensverhältnisse der Menschen in Afrika!?

Aber wenn wir wirklich Frieden wollen, in Frieden leben wollen, dann müssen wir uns dazu bequemen, den Blick zu weiten. Wir hier in Kaiserswerth müssen dann wenigstens einmal bis nach Garath und Eller schauen, begreifen, was soziale Not in unserer Stadt bedeutet - dass Hartz IV kein Dauerzustand sein kann. Der Ausgleich schon in Düsseldorf wird uns hier etwas kosten. Ich finde, es ist ein Skandal, dass  die Bauplanungen für Kaiserswerth und Umgebung nur maximal 30% der neuen Wohnungen für Sozialwohnungen vorsehen und dass die Sozialbindung nur 15 Jahre beträgt. Klar, die Investoren wollen schnell Rendite. Aber es geht um den Frieden in unserer Gesellschaft - und der hat seinen Preis.

          Und dann müssen wir in Deutschland und Europa gemeinsam nach Afrika sehen, uns dafür interessieren und dafür einsetzen, dass die Menschen dort eine Zukunft haben. Da geht es sofort an unseren Lebensstil - z.B. unseren Textil- und Kleiderkonsum, unseren Umgang mit Elektronik und dem anfallenden Elektroschrott, um unsere Essgewohnheiten mit einem überbordenden Fisch- und Fleischkonsum. Bislang lassen wir Millionen Afrikanern gar keine andere Lebensmöglichkeit, als die lebensgefährliche Flucht nach Europa.

Ja, das wird uns einiges kosten. Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Erde haben ihren Preis.

Aber es lohnt sich, diesen Preis zu zahlen.

Es lohnt sich, abgeben und teilen einzuüben.

Es lohnt sich, sich für weltweite Gerechtigkeit einzusetzen.

Weil es dem Willen Gottes entspricht und weil wir nur dann

eine friedliche, lebenswerte Zukunft vor uns haben und die uns nachfolgenden Generationen zumal, in der wir keine Angst haben müssen, auf der Strecke zu bleiben, von anderen, nur weil sie stärker sind als wir, niedergemacht zu werden. Wer sich auf seine Stärke verlässt, der ist verlassen. Wer sich an Gott und seinem Willen orientiert, der wird sich für Gerechtigkeit weltweit stark machen und wird erleben, dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen, wie es in Ps.85 heißt.

So wird es uns von Jeremia vor Augen gestellt.

Wollen wir hinsehen, nachdenken und umkehren?

Das gebe Gott.

Amen.

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