Kaiserswerth hat ein neues, einmaliges Grabfeld. 

Der November – mit Totensonntag, Allerheiligen/Allerseelen und dem Volkstrauertag – ist der Monat, in dem Trauer und Gedenken an die Verstorbenen ein besonders Gewicht haben. Die evangelische Kirchengemeinde Kaiserswerth nimmt dies zum Anlass, der Öffentlichkeit ein neuartiges und einmaliges Grabfeld auf dem Gemeindefriedhof zugänglich zu machen.

Das Grabfeld ist deshalb so besonders, weil es als Stelengarten gestaltet wurde, in dem Erdbestattungen in pflegefreien Gräbern mit einer individuellen Grabstele möglich sind. Der Garten, angelegt in der Anmutung eines Rheinnachens, bietet Platz für 36 Beisetzungen. Jede der Stelen wird mit dem Namen der beigesetzten Person beschriftet. Die Grabnutzung umfasst 20 Jahre. Die exklusive Beisetzungsform ist mit rund 4.300.- € nicht billig, relativiert sich aber, da die Kosten für die Grabpflege über den gesamten Nutzungszeitraum entfallen.Die Gemeinde realisierte die mit künstlerischem Anspruch ausgeführte Gestaltung des Grabfeldes in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Steinmetzmeister Nicolaus Sadlo.

Friedhöfe, seien sie in kirchlicher oder kommunaler Trägerschaft, sind nicht nur Ruhestätten Verstorbener, sie sind insbesondere für die Lebenden Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung, sind Natur in umbauter Umgebung und müssen sich als Wirtschaftsraum in einer veränderten Sepulkralkultur bewähren. Friedhöfe der Kirchengemeinden zeichnen sich darüber hinaus als Orte der Verkündigung und der aus dem christlichen Glauben geschöpften Hoffnung aus, dass Gott ewiges Leben schenkt. Der Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde Kaiserswerth in Düsseldorf, in unmittelbarer Flussnähe eingebettet in die niederrheinische Landschaft, ist einer jener kirchlichen Friedhöfe, die zum Ziel haben, Tradition, Innovation und regionalen Bezug zu verbinden. Außerdem soll den Mitgliedern der Kirchengemeinde und Menschen anderer christlicher Glaubensrichtungen ein Ort der letzten Ruhe geboten werden.

Sowohl für die Erdbestattung als auch für die Urnenbeisetzung finden sich unterschiedliche Grabarten, die zum einen den in jüngster Zeit verstärkt nachgefragten Feuerbestattungen Rechnung tragen, zum anderen die Grabnutzer durch pflegefreie Grabstellen in Einzel- oder Gemeinschaftsgräbern entlasten.

Für Rückfragen und weitergehende Informationen:
Dr. Rolf Lichtner, Friedhofskirchmeister der evangelischen Kirchengemeinde Kaiserswerth,
Telefon: 0170/8381946 oder E-Mail an rolf.lichtner[at]t-online.de

(Text und Fotos: Dr. Rolf Lichtner)

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