Die Graf-Recke-Kirche soll umgestaltet werden.

Wir wollen, dass sie auch weiterhin ein Ort des Glaubens, des Gottesdienstes und geistliche Mitte der Graf Recke Stiftung bleibt. Künftig wird sie mehr als bisher auch ein Ort der Begegnung, des Diskurses, der Fort- und Weiterbildung, von Tagungen, Konzerten und Veranstaltungen sein.

Die Baumaßnahme beginnt am 17. Februar 2020 und zieht sich bis in den Herbst 2020. Zu den Hauptveränderungen gehört, dass die Kirche eine umweltfreundliche Fußbodenheizung erhalten wird und die Bänke durch bequeme Stühle ersetzt werden. Die Apsis, also der halbrunde Raum vorne hinter dem Altar, soll besser als Tagungsraum erschlossen werden. Ansonsten bleiben aber Haupt- und Seitenschiffe sowie die Emporen weitestgehend unverändert, so dass der kirchliche Charakter sehr deutlich erhalten bleibt.

Auf diese Weise „spricht" der Raum auch dann zu den Menschen, die sich dort versammeln, wenn es sich bei der Veranstaltung um eine Fortbildung oder Fachtagung handelt. Es wird deutlich, dass die Graf Recke Stiftung eine diakonisch-christliche Einrichtung ist, die im Sinne der christlichen Nächstenliebe handelt.

In der Zeit der Renovierung werden die Sonntags-Gottesdienste im Gemeinschaftsraum des Walter-Kobold-Hauses in der Einbrunger Straße 71, schräg gegenüber der Graf-Recke-Kirche, gefeiert werden.

Pfarrer Dietmar Redeker