22.So.n.Trinitatis, 28.10.2018, Stadtkirche, Römer 7, 14 - 25a, Pfr.i.R. Hermann Bauer

Römer 7,14-25a, Predigt am 22. Sonntag n.Tr. am 28.Okt.2018

In der Stadtkirche zu Kaiserswerth

 

Liebe Gemeinde!

Das ist  einer der schwierigsten Texte aus den Paulusbriefen, aber auch einer der wichtigsten.

Wir können ihn nicht einfach übergehen, sondern sollten versuchen, einen Zugang zu ihm zu finden.

Paulus redet von sich selbst, er redet in Ichform.

Beachtet man das nicht, wird man den Text auf verhängnisvolle Weise missverstehen. Die Aussage dieses Textes kann man nur in Ichform machen, auch nur in Ichform wiederholen. Paulus sagt nicht „Du bist fleischlich und unter die Sünde verkauft“ oder „Ihr seid es“ oder überhaupt „der Mensch“ sei fleischlich und unter die Sünde verkauft.

Paulus spricht von sich selbst!

Aber ich bin nicht Paulus!

Was geht mich das  an?

Paulus spricht so von sich selbst, weil er sich hineingenommen erfährt in eine Gottesgeschichte. Diese Geschichte hat ihm die Augen geöffnet.

Dabei geht es nicht um Erkenntnisse, wie die Verhältnisse in der Welt zu verändern sind 

oder andere Menschen zu einer Verhaltensänderung gebracht werden können, es geht um Erkenntnisse und Erfahrungen, die ihn selbst verändern. Diese Aussagen gehören

in kein wissenschaftliches Lehrbuch über die menschliche Spezies, auch nicht in eines über den rechten Umgang mit Menschen, also in keine Ethik.

Ihre Wahrheit entzieht sich sofort, gösse man sie in die Form solcher objektiven allgemeingültigen Wahrheiten.

Wohin gehören sie dann?

Das Haus ihrer Wahrheit ist das persönliche Bekenntnis, das Danklied des Erlösten.

Unser Eingangspsalm war ein solches Danklied (Ps.107 – EG 747).

Abgesehen von der rhythmischen Form, weist unser Text die Merkmale eines solchen Psalms auf: Die Schilderung der Not, die Klage:  „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leib …“, der Dank: „Dank sei Gott durch Jesus Christus unseren Herrn.“

Eigentlich gehört der nächste Vers auch noch dazu: „Keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“

 

Was geht mich (uns) das an?

In diese Gottesgeschichte, in der Paulus zu diesen Aussagen kommt, sind auch wir als getaufte Christen  einbezogen. Hier gibt es eine Verbindung zwischen Paulus und uns. So könnte der Text des Paulus uns dazu verhelfen, deutlicher und klarer die Barmherzigkeit Gottes zu erkennen, die uns in Jesus Christus widerfahren ist.

Nun redet Paulus hier anders von dieser Gottesgeschichte, als wir es gewohnt sind.

Wir reden von der Schöpfung, von Adam und Eva,  von Noah, Abraham, Jakob, von Mose, David, den Propheten, von Jesus Christus, seinen Aposteln und der Ausgießung des Heiligen Geistes.

Paulus spricht hier von einer  verborgenen Dimension dieser Gottesgeschichte, davon  wie sie sich in ihm, in seiner Person, in seiner Vergangenheit, in seiner  Gegenwart und Zukunft ereignet.

Von drei Größen ist da die Rede: Vom Gesetz, vom Ich des Menschen und von der Sünde

Diese drei Größen sind ineinander verwickelt und verknotet.

Das kann einen wirr im Kopf machen, aber mit Geduld läßt sich mancher Knoten lösen.

 

Da ist das Gesetz.

Es geht nicht um das staatliche Gesetz, das im Namen des Volkes verkündet wird, sondern um das Gesetz Gottes, das durch Mose dem Volk Israel gegeben ist ,und von dem Mose bei seinem Abschied sagte :

Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, dass ihr euren Kindern befehlt, alle Worte dieses Gesetzes zu halten, denn es ist nicht ein leeres Wort, sondern es ist euer Leben.

Das Gesetz sagt uns, wofür wir vor Gott verantwortlich sind.

 

Da ist das Ich.

Paulus sagt: „Ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.“  Das Gesetz ist gut. Ich will es auch tun. Meine auch, dass ich das Gute täte und mir das Leben erwirke.

Aber dann merke ich: Ich weiß nicht, was ich tue, ich tue, obwohl ich das Gute tun will, und auch der Überzeugung bin, dass ich es tue, doch das Böse, das ich nicht will,  ich erwirke mir den Tod und nicht das Leben.

 

Und nun kommt die dritte Größe ins Spiel.

Es ist die Sünde.

Ich bin unter sie verkauft, sie wohnt in mir, bewirkt, dass ich nicht das tue, was ich will und auch meine zu tun, sondern das tue, was ich hasse.

Zweimal sagt es Paulus.

Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Und ähnlich wie Eva im Paradies es von der Schlange sagte,sagt Paulus unmittelbar vor unserer Textstelle: Die Sünde hat mich getäuscht und betrogen. Jetzt entdecke ich, dass das Gesetz, das doch heilig und gut ist, seine Funktion wandelt, sein Gesicht wandelt. Es wird gewissermaßen zu einem anderen Gesetz. Das was zum Leben gegeben ist, hängt mir, der ich unter die Sünde verkauft bin, die jetzt in meinen Gliedern wohnt, und bewirkt dass ich tue was ich hasse, es hängt mir das Böse an. Es macht mich vor Gott haftbar für das Böse, das ich getan habe. Ich kann ja nicht sagen: Die Sünde hat es getan; das Gesetz sagt mir: Du hast es getan.

So wird das Gesetz zu einem richtenden,  verurteilenden  und  todbringenden Wort.

Es gibt mir zu verstehen: Das Gute, das du dir erwirken willst,  das Leben: Es steht dir gar nicht zur Verfügung, dir steht nur das Böse zur Verfügung. Es hält  mich gefangen im Gesetz der Sünde.

 

Wie kam es dazu?

Das beschreibt Paulus einige Verse zuvor so: Die Sünde betrog mich und tötete mich durch das Gebot. (V.11)

Im Gesetz ist gesagt: Du sollst nicht begehren. Die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art. Die durch das Gesetz geweckte Begierde umfasst für Paulus nicht nur die im neunten und zehnten Gebot aufgezählten Objekte der Begierde: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, noch  Haus, Acker, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles was sein ist."

Darin war Paulus, wie er im Philipperbrief sagt, untadelig. Bei ihm weckte die Sünde die Begierde, mit Hilfe des Gesetzes seine eigene Gerechtigkeit aufzurichten und diese vor Gott zur Geltung zu bringen wie es etwa  in Jesu Gleichnis der Pharisäer tut, wenn er im Tempel vor Gott sagt: „Ich danke dir, dass ich nicht so bin wie dieser Zöllner da“.

Es geht um die Begierde,  sich selbst das Leben zu verschaffen.

Wer soll es denn schließlich sonst tun, sagt mir die Sünde.

Paulus spricht von diesem Betrug der Sünde als von einem Geschehen in der Vergangenheit.

Denn er erlebte sich als einen, der schon immer auf dieses Gleis gesetzt war. Die Sünde erscheint hier als eine überindividuelle Macht, die den Menschen beherrscht,  von ihm Besitz ergreift, in ihm haust, das Individuum schon immer bestimmt.

Sie ist eine transsubjektive Macht.

In Christus weiß sich Paulus nicht mehr unter die Sünde verkauft: „Keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“

 

Ist dieses Verkauft-Sein unter die Sünde Vergangenheit?

Ja!!!

Aber Vergangenheit ist nie einfach vergangen. Paulus spricht ja von ihr in der Gegenwartsform. Sie ragt in die Gegenwart hinein.

Darum: Die Abkehr von der Sünde und das Sich-bergen-in-Christus, diese Umwendung, diese Sinneserneuerung, diese Metanoia ist mir aufgegeben, solange ich hier lebe.

 

Diese Schilderung menschlicher Existenz ist für viele Zeitgenossen geradezu ein Greuel.

Schließlich ginge es heute um die Selbstbestimmung des Menschen, die Autonomie: Er bestimme selbst, was für ihn  gut und böse sei. Ein göttliches Gesetz sei finsterste Fremdbestimmung, Heteronomie.

Statt zu verkünden, dass im Menschen nichts Gutes wohne, müsse man positiv denken und wenn das eine Lebensprogramm nicht klappt, müsse man sich eben ein  neues erfinden. Außerdem gehe es um Erfolg in diesem  Leben. Das Schielen nach ewigem Seelenheil und Angst vor Verdammnis machen einen nur untauglich  für das hier und heute: Und ein postmoderner Philosoph wird uns flugs erklären, dass diese drei Größen - das Gesetz Gottes, die Sünde und das Ich - eben menschliche Erfindungen seien, die irgendwann einmal in der Geschichte gemacht worden wären und die dann aus irgendwelchen Interessen - meistens Macht- und Herrschaftsinteressen - von mächtigen Meinungsmachern den Menschenins Bewusstsein infiltriert worden wären, aber keinerlei Anspruch auf Wahrheit  und Geltung hätten. Sie gehörten in die Rumpelkammer der Geschichte.

Es gibt nicht wenige Theologen und Theologinnen, die dem zustimmen. Sie empfehlen daher der Kirche  notwendige Abschiede oder etwas salopper ausgedrückt: Ein Entrümpelungsprogramm, und zu dem zu entsorgenden Gerümpel gehöre auch die Rede vom Tod als der Sünde Sold.   

Was soll man dazu sagen?

Zunächst was ich schon zu Beginn sagte: Paulus redet ja nicht von dem Menschen,

er sagt nicht: Im Menschen wohnt nichts Gutes, sondern in mir wohnt nichts Gutes.  Er sagt: ich bin fleischlich unter die Sünde verkauft.  Er schildert nicht einen objektiven Sachverhalt, sondern eine sehr persönliche Erfahrung, von der man nur in Ichform reden kann

Und so sollten wir den Text nicht als eine allgemeine Lehre über den Menschen hören, sondern zunächst einmal als ein sehr persönliches Bekenntnis.

Persönliche Mittteilungen fordern  mich auf zu verstehen.

Dem Paulus aber das, was er erfahren hat, weg zu erklären, es gar als Gerümpel zu deklarieren, das ist das Gegenteil von Verstehenwollen.

Also was für eine Erfahrung hat Paulus gemacht, die ihn zu diesem Bekenntnis nötigt?

In unserem Text gibt es zwei Andeutungen dieser Erfahrung.

Er spricht ja davon, dass er sich in einem Zustand völliger Unkenntnis befand, über das was er durch seinen Gesetzeseifer bewirkt. Irgendwann muß diese Unkenntnis gewichen sein, auch die Unkenntnis darüber, dass das Gesetz ihm Verurteilung und Tod bringt. Es ist ja kein leeres Wort, sondern auch Gottes richtendes Wort. Irgendwann müssen ihm  die Augen aufgegangen sein, dass da eine Macht am Werke war und ist, die ihn mit Hilfe des Gesetzes täuschte und  betrog.

Der andere Hinweis: Die letzten Sätze unseres Textes.

„Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leib.

Dank sei Gott durch Jesus Christus unseren Herrn!“

 

Es ist  in unserem Text implizit noch von einer vierten Größe die Rede: Als Gott einen hellen Schein in sein Herz gab, und er  erleuchtet wurde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesichte Jesu Christi; als er erkannte, Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber, das Leben ist in Christus beschlossen, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht hat, in ihm ist das Leben und Gottes Gabe ist es - als er dazu erleuchtet wurde, da erschien ihm, was er bisher war in einem ganz neuen Licht. Das was er als Gewinn erachtete, dessen er sich rühmte - dass er aus dem Volke Israel war, beschnitten am 8. Tage, vom Stamme Benjamin, Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz forderte untadelig - das was ihm Gewinn war, sein Ruhm, das alles, so sagt er,  ist mir ein Schaden geworden und ich erachte es für Dreck. Es hat ihn ja zum Feind Gottes gemacht.

Diese Erleuchtung ist nicht nur Aufklärung über seine Gegenwart und Zukunft, sondern auch Aufklärung über seine Vergangenheit.

Redet Paulus  hier von dem uns allen vertrauten Konflikt, dass man aus Schwäche, verführt von seinen Begierden das versäumt, was man eigentlich tun sollte?

Die Sünde verführte ihn dazu (und das ist eine merkwürdige Entdeckung - durch das Gesetz Gottes, also durch das, was ihm das heiligste war, und dem gerecht zu werden er alles, was ihm  zur Verfügung stand einsetzte) - verführte ihn dazu sich das Leben zu erwirken!

Paulus entdeckte, er war damit einer gewaltigen und tödlichen Fehlorientierung erlegen war. Diese zur Fehlorientierung verführende Macht, nennt er Sünde.

Die Fehlorientierung betrifft das Gesetz Gottes, das Ich und das Leben .

Das Leben ist Gabe Gottes, es kommt aus Gottes Händen, ich kann es mir gar nicht erwerben, es wird mir geschenkt.

Die Fülle des Lebens  besteht darin, dass ich Zugang zu Gott habe und mich in Gott freue, teilhabe an der Freude Gottes an seinen Geschöpfen. Das ist die Freude; die einem niemand nehmen kann. Eingeschlossen in diese Freude in Gott ist auch die Freude über die Gaben, die Gott einem durch seine Schöpfung schenkt: Die Früchte dieser Erde, die Mitmenschen.

Fragt man, wo ist der Zugang zu dem Ort, wo man sich in Gott freuen kann, so mag man manches nennen: Die Natur, deren Schönheit einen immer neu faszinieren kann, die Gemeinschaft mit anderen Menschen, durch die man Gottes Liebe erfährt, dass man überhaupt da ist, und dieses Leben hat; vor allem aber ist es Jesus Christus, der einem den Zugang zu diesen Orten neu erschlossen hatund immer neu erschließt..

Die Sünde, so Paulus, verführte einen, was den Erwerb des Lebens betrifft, auf das zu vertrauen, worüber der Mensch verfügt, also  auf sich selbst.

Sie führt einen zu einer Gesetzeserfüllung, in der zum Vorschein kommt, was für ein toller Mensch einer ist, einer der an Frömmigkeit oder Kompetenz alle anderen übertrifft, In dieser Weise der Gesetzeserfüllung kommt er selbst, seine Gerechtigkeit, seine Untadeligkeit zur Erscheinung und alle loben ihn. Aber es kommt nicht - wie etwa in den Heilungen Jesu - das Reich Gottes zur Erscheinung, so dass alle Gott loben.

Paulus nennt das auf Fleisch vertrauen, fleischlich gesinnt sein. Das ist eine Fehlorientierung.

Das Leben ist Gottes Gabe, die in der Zugehörigkeit zu dem beschlossen ist, der dem Tode die Macht genommen hat und das Leben und ein unvergänglich Wesen  ans Licht gebracht hat.

Wenn es ums Leben geht, da muß man Gott vertrauen. Die Sünde verführt einen zu einem falschen Vertrauen. Und zu einem falschen Verständnis des Gesetzes Gottes. Nicht der Eifer für Recht und Gesetz, der sich in der Verfolgung derer austobt, die angeblich oder auch wirklich Gesetzesbrecher sind, ist des Gesetzes Erfüllung. Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.

Und im Hohelied der Liebe heißt es: Die Liebe eifert nicht.

Und so hat Paulus entdecken müssen, dass er gerade als Eiferer für das Gesetz, den Willen Gottes im Gesetz verfehlte.

 

Gehören diese Erkenntnisse, die ja beschlossen sind in dem Satz „Der Tod ist der Sünde Sold“ in die Rumpelkammer der Geschichte?

Ich kann das nicht finden.

Vielmehr finde ich, dass diese desorientierende, zu einem falschen Verständnis über das Leben, über den Gebrauch des göttlichen Gesetzes verführende Macht der Sünde, eine höchst aktuelle Macht ist. Der den Geist Jesu entgegenzusetzen wir allen Anlass haben.

Auch wir sind auf der Jagd nach Leben.

Heute in einer säkularisierten Gesellschaft meinen viele, dazu sei eine höchst ungenierte Selbstdarstellung das Gebot der Stunde.

Man mag dadurch einen  prominenten Platz auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten erringen aber eben nicht das Leben.

Als Christen sind wir - anders als Paulus - mit dem Gesetz Gottes in der jesuanische Auslegung konfrontiert: „Seid barmherzig wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Luk. 6,36)

Gottes Gebot, das zum Leben führt, ist die Barmherzigkeit, 

Aber man kann sich nicht selbst zu einem barmherzigen und liebenden Menschen machen.

Ein barmherziger Mensch kann man  nur werden, indem man sich der Barmherzigkeit Gottes öffnet.

„Wie die zarten Blumen willig sich entfalten

und der Sonne stille halten“ (G.Tersteegen – EG 165, 6), so entfaltet sich auch bei uns die Barmherzigkeit, wenn wir der Sonne stille halten, zu der uns in unserer Todesnacht Jesus Christus wurde und die uns Licht Leben Freud und Wonne bringt.

Zu diesem Stillehalten und zu dieser Erneuerung  im Lichte dieser Sonne, will uns der Text des Paulus anleiten.

Und dann werden wir auch erkennen, wie fehlgeleitet und vergeblich unsre Jagd nach dem Leben war und ist.

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