13.S.n.Tr., 26.08.2018, Mutterhauskirche, 1.Mose 4, 1-26, Ulrike Heimann

Liebe Gemeinde,

der Text, der uns heute zum Nachdenken anregen möchte, steht im ersten Buch der hebräischen Bibel, ist Teil der sogenannten Urgeschichte in Genesis Kapitel 1-11.

Dort wird nach der Entstehung der Welt gefragt, der Erschaffung des Menschen, seinen Mängeln und Grenzen, nach dem Woher von Gewalt und von Katastrophen und dem Anteil, den Menschen daran haben - und in all dem nach dem Verhältnis des Menschen zu Gott. Themen übrigens, die auch in anderen heiligen Schriften anderer Religionen zu finden sind, denn es geht ja um Dinge, die überall geschehen. Menschheitliche Erfahrungen und Einsichten, die alle Menschen miteinander machten und immer noch machen.

Die Erzählungen der Urgeschichte sind also nicht primär Kunde über Ereignisse der Vergangenheit, sondern ein Wort, das die Gegenwart der Adressaten, der Hörerinnen und Hörer meint. Die Menschen, von denen die Urgeschichte erzählt, sind gerade keine historischen Individuen, sondern es sind kollektive Gestalten, deren Wünschen und Wollen, Stärken und Schwächen allen Menschen gemeinsam sind. „Urzeit" meint eben nicht „vergangene Vergangenheit", sondern es geht um den Zeitengrund, der in aller geschichtlichen Zeit weiterwirkt - gestern, heute und auch morgen. Die Erzählungen der Urgeschichte sind Geschichten eines „mitlaufenden Anfangs", der jeder Zeit gleichzeitig bleibt.

Wie geht es weiter mit dem Menschen, der der Kinderstube des Garten Edens entwachsen ist, der sich „emanzipiert" hat, selber entscheiden will, wo es für ihn lang geht? Wie nutzt er seine Freiheit jenseits von Eden? Wir hören nun Kapitel 4 in der Übersetzung der „Bibel in gerechter Sprache" mit  Ergänzungen aus der Übersetzung von Buber/Rosenzweig:

„Der Mensch/Adam" erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar den Kajin.
Sie sprach: Kaniti - erworben habe ich mit dem Ewigen einen Mann. Sie fuhr fort und gebar seinen Bruder, den Habel. Habel wurde ein Viehhirte, Kajin aber Ackerbauer.

Nach einiger Zeit brachte Kajin von den Früchten des Ackers dem Ewigen eine Opfergabe dar. Daraufhin brachte auch Habel von den Erstgeburten seiner Herde und von ihren Fettstücken dar. Der Ewige beachtete Habel und seine Opfergabe. Kajin aber und seine Opfergabe beachtete er nicht.
Das entflammte Kajin sehr, seine Gesichtszüge entglitten. Da sagte der Ewige zu Kajin: Warum brennt es in dir? Und warum entgleiten deine Gesichtszüge derart? Ist es nicht so: Wenn dir Gutes gelingt, schaust du stolz; wenn dir aber nichts Gutes gelingt, lauert die Sünde an der Tür. Auf dich richtet sich ihr Verlangen; doch du - du musst sie beherrschen.
Da wollte Kajin seinem Bruder Habel etwas sagen - doch als sie auf dem Feld waren, erhob sich Kajin gegen seinen Bruder Habel und tötete ihn.
Der Ewige sagte zu Kajin: „Wo ist Habel, dein Bruder?"Der sagte: „Das weiß ich nicht. Bin ich meines Bruders Hüter?"

Der Ewige aber sprach: „Was hast du getan! Laut schreit das Blut deines Bruders zu mir aus dem Acker. Und nun: verflucht bist du, weg vom Acker, der das Blut deines Bruders aus deiner Hand empfangen und aufgenommen hat. Wenn du den Acker weiter bearbeitest, wird er dir seine Kraft nicht mehr geben. Heimatlos und ruhelos (unstet und flüchtig) musst du auf der Erde sein."
Da sagte Kajin zum Ewigen: „Allzu groß zum Tragen ist meine Verfehlung/Schuld. Du verstreibst mich heute vom Antlitz des Ackers und auch vor deinem Antlitz muss ich mich verbergen, heimatlos und ruhelos sein auf Erden; es wird geschehen: wer mich findet, wird mich töten."
Der Ewige sprach zu ihm: „Wahrhaftig: wer Kajin erschlägt, siebenfach soll es gerächt werden." Und der Ewige legte Kajin ein Zeichen an, dass der ihn nicht erschlüge, der ihn findet.

So zog Kajin los, fort vom Angesicht des Ewigen und wurde erst sesshaft im Lande Nod, „Unruhe", östlich von Eden.
Kajin erkannte seine Frau, sie wurde schwanger und gebar den Henoch. Er (Kajin) aber wurde zum Erbauer einer Stadt und nannte sie nach dem Namen seines Sohnes - Henoch.
Dem Henoch wurde Irad geboren, Irad bekam den Mehujael, Mehujael bekam den Metuschael, und Metuschael bekam den Lamech.
Lamech nahm sich zwei Frauen. Der Name der einen war Ada, der Name der anderen Zilla. Die Ada gebar den Jabal. Der wurde Vater der Besitzer von Zelt und Herde. Der Name seines Bruders war Jubal, der wurde Vater aller Spieler auf Harfe und Flöte.
Auch Zilla gebar, und zwar den Tubal-Kajin, ein Schmied aller Dinge aus Erz und Eisen. Tubal-Kajins Schwester war Naama, die Liebliche.

Und Lamech sprach zu seinen Frauen: „Ada und Zilla, hört meine Stimme! Ihr Frauen Lamechs, vernehmt meinen Spruch: Ja, einen Mann töte ich für eine Wunde und einen Knaben für eine Strieme! Ja, siebenfach wird Kajin gerächt, aber siebenundsiebzigfach Lamech!

Der Mensch/Adam erkannte seine Frau noch einmal, und sie gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Scheth, „Setzling"/„Ersatz", „denn seht, Gott hat mir einen anderen Nachkommen gesetzt anstelle Habels, denn Kajin hat ihn erschlagen."
Und auch dem Scheth wurde ein Sohn geboren, dem gab er den Namen Enosch, „der (schwache und hinfällige) Mensch". In jener Zeit begann man, den Namen des Ewigen anzurufen."

Im Folgenden möchte ich einige Aspekte ansprechen, die uns in dieser Erzählung provozieren, uns mit Blick auf uns und unsere Gegenwart zum selbst-kritischen Nachdenken bringen wollen. Denn die Erzählung von Kajin und Habel ist deutlich mehr als eine Konfliktgeschichte aus dem Kinderzimmer einer Familie im Zweistromland der Vorzeit.

a. Die Geschichte der Menschheit als Geschichte einer Familie

Jenseits aller biblizistischen Engführung, die darauf besteht, dass alle Menschen auf dieser Erde von Adam und Eva abstammen, von diesem einen Menschenpaar und auch jenseits der wissenschaftlichen Genomforschung, die tatsächlich meint, genetisch das Erbgut der „Eva" bestimmt zu haben, das sich in jedem Homo Sapiens Sapiens unserer Tage nachweisen lässt - jenseits dieser Fakten bzw. Glaubenssätze hält diese Erzählung fest: alle Menschen auf dieser Erde sind miteinander verbunden - die Menschheit ist bei allen äußeren Differenzierungen eine Familie. Die Konflikte, die es zwischen Menschen, zwischen Völkern und Nationen, zwischen Ethnien und Religionen gibt, sind darum nie nur die Konflikte der anderen, mit denen man nichts zu tun hat, sondern sie gehen jedes „Familienmitglied" an.

Die Geschichte von Kajin und Habel spielt auch heute  und - Gott sei es geklagt - wird auch morgen weiter gespielt - in unzähligen Familien genauso wie auf der gesellschaftlichen und weltpolitischen Bühne.

 

b. Die ungleichen Brüder Kajin und Habel

Immer wieder hat unser Predigttext Dichter inspiriert, die die Geschichte der ungleichen Brüder in ihre Zeit und Verhältnisse übertragen haben; die berühmteste ist wahrscheinlich der Roman „Jenseits von Eden" von John Steinbeck.

Kajin ist der Erstgeborene, der Stolz der Mutter, was sich auch im Namen ausdrückt: Kajin ~ Erwerb, aber auch Lanze.

Habel, der jüngere Bruder, bleibt merkwürdig blass, was sich ebenfalls im Namen widerspiegelt: Habel ~ Hauch.

Vor Jahren habe ich einmal versucht, mit einer Gruppe die Geschichte im Bibliodrama zu spielen. Habels Rolle wollte keiner haben. Mit Jugendlichen unserer Tage wäre das sicher nicht anders: Habel, der ist doch nur das „Opfer", der Schwächling. Der Kajin ist der viel interessantere Typ, vital, zupackend. Und der Mord, nun ja ...

Vielleicht fragen wir uns einmal, mit wem aus der „Familie" wir uns identifizieren wollen/können....

Die beiden genannten „Berufe" spiegeln tatsächlich genau die menschheitliche Entwicklung der Frühzeit wider: nach seiner Zeit als Jäger und Sammler bestritt der Mensch seinen Lebensunterhalt entweder als Viehzüchter/Hirte oder als Ackerbauer. Kajin als Erstgeborener bearbeitet das Land. Die Erzählung spricht nun davon, dass er wohl keine gute Ernte einbringen konnte - seine Opfergabe, mit der er den Himmel um Gelingen gebeten hatte, wird nicht „angesehen", d.h. angenommen. Anders als die Opfergabe Habels. Der Ackerbauer ist ja bis heute den Wetterbedingungen ganz anders ausgeliefert als der Viehzüchter, der im Notfall vor Dürren oder Überschwemmungen ausweichen kann. Was auch immer hinter dem „nicht angesehen worden sein" steckt: auf jeden Fall bringt dieser Misserfolg Kajin völlig aus dem Tritt; Neid und Ärger fluten in ihm hoch. Er braucht einen Sündenbock für sein Scheitern - und findet ihn in seinem erfolgreichen Bruder Habel. Und er erschlägt ihn.

Ein Gedanke ist dabei bis heute wichtig: offensichtlich ist die Unfähigkeit, mit Misserfolgen und Scheitern angemessen umzugehen, sich einzugestehen, dass man kein Anrecht darauf hat, Erfolg zu haben und im Wohlstand zu leben und der Neid auf den Erfolg des anderen bzw. der Unwillen, ihm etwas Gutes zu gönnen, sich mit ihm und für ihn zu freuen, die entscheidenden Triebfedern für Gewalttaten, für Mord, Krieg und Bürgerkrieg. Das ist der Kern hinter dem Trumpschen Mantra „America first" oder vergleichbaren Parolen populistischer und nationalistischer Verführer, die ja alle ebenso wie Kajin Sündenböcke brauchen, an denen sie ihre eigenen Probleme abarbeiten können: vor allen Dingen heute die Flüchtlinge, Migranten, aber auch Muslime, Juden, Angehörige von Minderheiten. Die Ertrunkenen im Mittelmeer, die Verdursteten in der Sahara, die Geschundenen in den Fängen der Schlepper und Milizen: die Habels unserer Zeit. Aus den Augen, aus dem Sinn, verscharrt im Sand, vergessen, tot.

Das wäre dann der größte humanitäre GAU.

Der Erzähler der Urgeschichte bringt genau an diesem Punkt Gott ins Spiel.

 

c. Welche Rolle spielt Gott?

„Wo ist Habel, dein Bruder?" Unüberhörbar trifft diese Frage den Menschen mitten ins Herz - das göttliche Hintergrundrauschen seit dem Anfang menschlicher Geschichte. „Wo ist Habel, dein Bruder?" Kajin versucht sich herauszureden: „Das weiß ich nicht. (und dann will er noch witzig sein:) Bin ich meines Bruders Hüter?" Er ist doch der Hirte, nicht ich.

Auch heute fällt die Antwort nicht viel anders aus: „Das weiß ich nicht. Dafür bin ich nicht zuständig."

Verscharrt im Wüstensand, begraben in den Akten und Zuständigkeiten der Behörden - was geht es uns an?

Und wen kümmert es letztlich?

Die Bibel ist da eindeutig: Gott kümmert es. Gott sind die Habels aller Zeiten nicht egal. Er steht in einem besonderen Verhältnis gerade zu den Schwachen und scheinbar überflüssigen Randfiguren der Menschheitsgeschichte. Immer wieder können wir lesen, dass Gott das Rufen der Elenden hört. Und noch ihr vergossenes Blut ist ein Schrei in seinen Ohren. Kein Gewalt-Opfer wird je von ihm übersehen oder vergessen. Er ist solidarisch mit ihnen. Er deckt das Unrecht auf und zeigt dem Gewalttäter die selbstverschuldeten Konsequenzen seiner Untat auf. Der Mord an seinem Bruder macht ihn heimatlos, reißt ihn aus seinen Lebensbezügen. Sein Gewissen wird ihm keine Ruhe lassen. In früheren Zeiten wurden Totschläger aus ihren Sippen ausgestoßen und waren vogelfrei, d.h. sie genossen keinerlei Rechtsschutz ihrer Person, jeder, der ihnen begegnete, konnte sie straflos töten. Als Kajin nun selbst erkennt, in was für eine ausweglose Situation er sich gebracht hat, erweist sich Gott auch ihm gegenüber als Schutz der Schwachen, zeigt auf, dass ihm jedes Leben schutzwürdig ist - selbst das Leben eines Mörders.

Und mit Blick auf die Menschheitsfamilie hält unsere Erzählung fest: jeder Mord ist Brudermord.

Im Allgemeinen wird in unseren Gottesdiensten diese Erzählung nur bis dahin gelesen, wo es heißt, dass Kajin fortzog und sich fernab im Lande Nod niederlässt. Aber die Geschichte geht weiter. Kajins Geschichte geht weiter. Er heiratet und wird Vater und er bringt die kulturelle Entwicklung voran: aus dem Ackerbauer wird ein Städtebauer; auch darin folgt die Erzählung der Frühgeschichte der Menschheit: im Zweistromland entstanden die ersten Stadtstaaten. (Übrigens hat Kajin da ein ganz berühmtes mythisches Pendant: Romulus. Wie Kajin bringt Romulus seinen Bruder Remus um und wird zum Gründer der Stadt Rom.)

 

d. Das Erbe Kajins: Fortschritt und die Eskalation der Gewalt

Die Erzählung zeigt: Kajin lebt weiter, entwickelt sich weiter - in seinen Kindern und Kindeskindern.

Die Genealogie nennt als letzten Lamech. Er hat vier Kinder von zwei Frauen, drei Söhne und eine Tochter. Von dem einen, Jubal, wird gesagt, er wurde Vater aller Spieler auf Harfe und Flöte. Mit ihm kam Kultur, die Musik ins Leben der Menschheit. Und mit Tubal-Kajin kommt der technische Fortschritt in den Alltag der Menschen: er entwickelt die Kunst des Schmiedens, der Verarbeitung von Erz. Hilfreiche Werkzeuge und Gerätschaften aus Metall erleichtern nun das Leben. Aber es bleibt eben nicht bei der Produktion von Nägeln, Kesseln und Pflugscharen. Geschmiedet werden auch Ketten und Schwerter, Waffen, die Tod und Verderben bringen, Angst und Schrecken. Darüber kann auch Naama, die Liebliche, Tubal-Kajins Schwester nicht hinwegtäuschen.

Und wie zur Bestätigung meldet sich Lamech abschließend zu Wort - mit einem Spruch voller maßloser Brutalität:

„Einen Mann töte ich für eine Wunde und einen Knaben für eine Strieme! Siebenfach wird Kajin gerächt, aber siebenundsiebzigfach Lamech!"

Wo es Gott darum ging, Leben zu schützen, wird hier Leben der Willkür und Maßlosigkeit menschlicher Gewalt ausgeliefert. Vor dem Hintergrund dieses Textes wird erst deutlich, was für einen großen Schritt in Richtung Humanität das Thora-Gesetz „Auge um Auge, Zahn um Zahn" bedeutet hat. Und warum Jesus auf die Frage, wie oft man seinem Mitmenschen vergeben soll, antwortete: Nicht nur siebenmal, sondern siebenmalsiebzig mal.

Nein, Kajin ist nicht ausgestorben, seine Spuren sind in der Menschheitsgeschichte bis heute zu besichtigen. Im Guten wie im Schlechten. Die Kultur, der wissenschaftliche und technische Fortschritt : offensichtlich bringt doch der eine Baum gute und schlechte Früchte.

Und auch Habel lebt weiter: Eva gebar noch einen Sohn, den sie Scheth nannte - Ersatz für den erschlagenen Habel. Mit dessen Sohn Enosch, d.h. „der schwache Mensch" bekennt die biblische Urgeschichte: der Mensch ist kein Übermensch, sondern er hat seine Schwächen, Fehler und Grenzen. Aber als solcher ist er geschaffen und gewollt und als solcher soll er leben - vor Gott und mit Gott.

 

e. Wo sind die Schwestern?

Liebe Gemeinde, lassen sie mich zum Schluss noch etwas Kritisches zu dieser biblischen Urgeschichte sagen.

Sie kommt ja als durch und durch patriarchale Erzählung daher. Es sind die Männer, die die Geschichte machen. Die Rolle der Frauen ist mehr als bescheiden. Sie „werden erkannt", wie es so schön heißt, und gebären die Söhne, die Stammhalter. Allenfalls wenn sie schön und lieblich sind, werden sie namentlich erwähnt - wie Naama. Und Ada und Zilla werden als Bewunderer von Lamechs Großartigkeit oder besser Großspurigkeit gebraucht. Wie sich bedeutende Männer durch die Zeiten gerne mit schönen Frauen umgeben haben und umgeben, deren Bewunderung sie sich oft einiges kosten lassen und die ansonsten nichts zu melden haben.

In Anlehnung an Hilde Domins Gedicht „Abel steh auf" halte ich es für dringend geboten zu rufen:

Ada, Zilla, Naama - steht auf! Gott und die Menschheit brauchen euch, um eine bessere, gewaltfreiere Welt zu schaffen. Ich denke, dass sie so gewaltverhaftet ist, dass sich das kajinitische Gewalt-Gen so sehr hat manifestieren können, das hat zentral damit zu tun, dass die Frauen sich nicht mit ihrer viel größeren Nähe zum Leben, mit ihrer Fürsorglichkeit und ihrer Fähigkeit, zu pflegen, zu nähren und das Schwache zu behüten in den Lauf der Geschichte eingeschrieben haben.

Ada, Zilla und Naama, steht auf! Hört auf, den mächtigen Männern als Staffage zu dienen, lasst euch nicht kaufen mit Schmuck, Kleidung und SUVs, mit Wellness Wochenenden und Shopping-Touren nach London und New York. Es gibt viel zu tun. Eine bessere, gerechtere, friedlichere Welt will gestaltet werden und dazu braucht es weibliches Empathievermögen und die Bereitschaft, von sich selbst abzusehen, um Lebensmöglichkeiten für Enosch, für alle Schwestern und Brüder der Menschheitsfamilie zu schaffen.

Gott gebe es, dass in 100 Jahren dieses 4.Kapitel der biblischen Urgeschichte ergänzt werden kann.

Amen.

 

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