Martinsfeuer2go

Martinsfeuer2go

„Ah, ist das schön warm…“ seufzte Jan und streckte die Hände dem Feuer entgegen, das in einer Feuerschale loderte. „Schön warm ist ein gutes Stichwort. Was hat denn ein warmes Martinsfeuer mit dem St. Martin zu tun?“, fragte Pfarrer Dietmar Redeker. „Ist doch klar!“, antwortete wie aus der Pistole geschossen Marie. „Der Martin hat seinen warmen Mantel geteilt und eine Hälfte dem frierenden armen Mann geschenkt“.

Martinsumzüge und Martinsfeuer sind leider derzeit verboten. Aber: Martinsfeuer für jeweils eine Wohngruppe der Jugendhilfe in der Graf Recke Stiftung sind erlaubt. Daher ist Pfarrer Dietmar Redeker mit einem mobilen Martinsfeuer über den Campus in Wittlaer fahren und hat jeweils einzelne Gruppen besuchen.

Bei insgesamt sechs Wohngruppen hat er im Innenhof einen Stopp einlegt. 30 Minuten konnten dann die Kinder/Jugendlichen das Martinsfeuer „füttern“. Dazu hatten sie dünne, kurze und vor allem trockene Stöckchen gesammelt. Außerdem brachte Pfarrer Redeker noch Weckmänner mit, die der Martinsausschuss der St. Sebastianus Bruderschaft in Wittlaer gespendet hatte.

Die Weckmänner boten direkt auch eine Gelegenheit, wie St. Martin das Teilen zu üben: Die mitgebrachten Weckmänner reichten nämlich nicht für alle Jungen und Mädchen. „Und, was machen wir jetzt? Verzichtet jemand freiwillig auf einen Weckmann?“ „Brauchen wir doch gar nicht: wir teilen einfach. Wir nehmen ein Messer und schneiden aus den Weckmännern so viele Stücke, dass jeder eines bekommt“, antwortete Jan. Gesagt, getan: Pädagoge Derrick Schmitz schlug vor: „Ich geh dann mal ein Schwert holen, damit ich wie der St. Martin teilen kann.“ Er ging ins Haus und kam mit einem „Schwert“ – also einem großen Brotmesser – wieder auf den Hof und teilte die Weckmänner, so dass alle etwas abbekamen.

Martinsfeuer

Das Martinsfeuer2go brannte in einer Feuerschale, die auf einem Bollerwagen montiert war. Im Hintergrund sind einige Martinslaternen zu sehen, die auf Wagen der mobilen Graf-Recke-Kirche stehen. Im Wagen unter den Laternen sieht man die Kartons, in denen die gespendeten Weckmänner waren. So zog Pfarrer Dietmar Redeker auf dem Campus der Graf Recke Stiftung in Wittlaer-Einbrungen von Wohngruppe zu Wohngruppe, um mit den Kindern und Jugendlichen coronastyle St. Martin zu feiern.

Text und Foto: Dietmar Redeker Pfarrer

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